Joy Division

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Bandmitglieder:

Ian Curtis, Bernard Sumner, Peter Hook, Stephen Morris

Bandinfo:

Die Postpunk/Gothic-Wave-Band Joy Division wurde ca. 1977 in Manchester gegründet. Zuvor nannte sich die Band für eine kurze Zeit Stiff Kittens bzw. danach kurzfristig Warsaw. 1979 veröffentlichten Joy Division ihr Debütalbum ‚Unknown Pleasures‘ – kein Verkaufsschlager zur damaligen Zeit, aber ein fremdartig-düsteres und klanggewaltig-monotones Meisterwerk des Postpunks bzw. frühen Wave-Rocks. Der dunkle und kalte Stil des ersten und auch des nachfolgenden Albums ‚Closer‘, mit seiner depressiven Grundstimmung, war gleichermaßen auch das Meisterwerk und die Vision vom Factory-Records Haus-Produzenten Martin Hannett. Noch bevor das zweite Album erschienen war bzw. sich ein nennenswerter kommerziellen Erfolg für Joy Division einstellte, kam das plötzliche Ende. Einen Tag vor der ersten Reise in die USA, wo Joy Division einige Konzerte spielen sollte und was für die Band möglicherweise den internationalen Durchbruch bedeutet hätte, erhängt sich Sänger Ian Curtis. Zu diesem Zeitpunkt bestand die britische Band Joy Division gerade mal drei Jahre. Posthum wird die Single ‚Love will tear us apart‘ erneut veröffentlicht und sie wird zusammen mit dem 2. Album ‚Closer‘ ein großer kommerzieller Erfolg. Noch im selben Jahr, nach dem Selbstmord ihres Leadsängers Ian Curtis, machen die drei verbliebenen Bandmitglieder unter dem Namen New Order weiter.

News & Trivia:

Im Verlauf der letzten Jahrzehnte ist der Kult und das Interesse an der Band Joy Division immer weiter gewachsen, die Mythenbildung vorangeschritten. Im Jahre 2002 kam z.B. der Film ’24 Hour Party People‘ von Regisseur Michael Winterbottom in die Kinos, welcher sich humorvoll-dokumentarisch mit der Musikszene in Manchester und so auch mit der Band Joy Division auseinandersetzte. 2007 kam dann mit ‚Control‘ eine komplette Verfilmung des Lebens von Sänger Ian Curtis ins Kino, ein bildgewaltiger Schwarz-Weiss-Film, mit dem Star-Fotograf Anton Corbijn als Regisseur debütierte und mit dem er Ian Curtis ein weiteres Denkmal setzte.

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