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Bandmitglieder:

Damon Albarn, Graham Coxon, Alex James, Dave Rowntree

 

Kurzinfo:

Eine Band wie Blur wird immer gebraucht, aber gerade in einer Zeit, in der unzählige Dünnbrettbohrer und Retorten-Künstler wie Pilze aus dem Boden schießen, kann man diese englische Britpop & Independent-Band eigentlich niemals genug würdigen. Wirkliche Konstanten gibt es in der bunten Welt des Britpop & Indie selten und deshalb heißt es abwarten und Tee trinken, bis der Fan sich ein neues Album oder eine neue Single von Blur ins CD-Regal stellen kann.
Solange muss man sich mit den bislang größten Erfolgen von Blur begnügen, z.B. den Hitsingles There’s No Other Way (1991), Girls and Boys (1994), Country House (1995), Song 2 (1997) und Coffee & TV (1999). Aber vor allem die Britpop-Alben "Parklife" und "The Great Escape" gelten als Indie-Klassiker und sind mittlerweile fester Bestandteil der britischen Popkultur.

 

Bandinfo:

Blur gründeten sich Anfang der 1990er Jahre in London unter dem Namen Seymour (nach J.D. Salingers 'Seymour Glass') und entwickelten sich nach der Umbenennung in Blur 1991 mit ihrem Debütalbum "Leisure" auf Food Records schnell zu einer wichtigen Indieband in Großbritannien. Besonders durch ihre eigene Britpop-Mischung auf "Parklife" oder "The Great Escape" und dem sogenannten Britpop-Battle gegen Oasis erreichten Blur 1995 internationale Bekanntheit. Danach, als der Britpop-Hype abnahm, wurde der klassische Blur-Sound mit seinen Kinks- und XTC-Anleihen mit dem selbstbetitelte Album "Blur" und den Singles "Song 2" oder "Beetlebum" konsequent hinter sich gelassen. Damit grenzten sich Blur weiter von ihren Britpop-Zeitgenossen wie Oasis ab und nahmen sehr erfolgreich die Einflüsse des damaligen Lo-Fi und US-Indie-Rocks auf. Das 1999 erschienene Album "13" und auch der Nachfolger "Think Tank" von 2003 waren dann kommerziell nicht mehr so erfolgreich, so dass der Song "Coffee & TV" von 1999 der letzte kleinere Hit von Blur blieb. Nach längerer Bandpause meldeten sich Blur 2015 überraschend mit dem Album "The Magic Whip" zurück und zeigten, wie man mit ungezwungenem Art Pop die Geister der Britpop-Vergangheit hinter sich lässt, ohne zum Abklatsch der eigenen Erfolge zu verkommen.

 

News & Trivia:

Obwohl Graham Coxon 2002 die Band verlassen hat und sich Damon Albarn in den letzten Jahren seinen anderen Projekten ("Gorillaz", "The Good, The Bad and The Queen") gewidmet hat, haben sich Blur nicht aufgelöst. Möglicherweise, so die Spekulationen, werden sie sogar schon 2007 an einem neuen Blur-Album arbeiten.