Liam Gallagher, Noel Gallagher, Andy Bell, Gem Archer, Chris Sharrock
Oasis sind eine britische Rockband die ihre größten Erfolge in der Mitte der 1990er-Jahre feierte. Damals galten Oasis als Wegbereiter und erfolgreichste Vertreter der Britpop-Welle. Bereits mit den ersten beiden Singles 'Supersonic' und 'Shakermaker' konnten Oasis im Jahre 1994 erste Achtungserfolge und Chartplazierungen feiern, bevor mit der Hitsingle 'Live Forever' praktisch die Ära des Britpops eingeleutet wurde. 'Live Forever' erreichte zwar nur die Top Ten, hielt sich insgesamt aber über ein Jahr in den UK-Charts. Das Debütalbum 'Definitely Maybe' stieg dann direkt auf Platz 1 der Charts ein. Als 1995 mit '(What’s the Story) Morning Glory?' das nachfolgende Album veröffentlicht wurde, waren Oasis schon Superstars in Großbritannien. Die Singles 'Some Might Say' und 'Don’t Look Back In Anger' trafen genau den Britpop-Zeitgeist und erreichten jeweils die Spitzenposition der britischen Charts. 'Whatever' und 'Wonderwall' waren zu jener Zeit ebenfalls äußerst erfolgreich. Mit der Britpop-Welle wurden Oasis dann auch international berühmt, so daß das Album '(What’s the Story) Morning Glory?' auch weltweit ein großer Erfolg wurde. Als Oasis dann 1997 ihr drittes Album 'Be Here Now' ablieferten, war die große Zeit des Britpop vorbei und auch Oasis längst nicht mehr in Höchstform, trotzdem ist diese Platte (CD) bis heute das am schnellsten verkaufte Album aller Zeiten in Großbritannien. Wie schon das Vorgänger-Album, so konnte auch die Platte 'Standing On The Shoulder Of Giants' in Kritikerkreisen kaum gute Reviews einstreichen, obwohl die Single 'Go Let It Out' zum Top-Hit in England wurde. Das nachfolgende Studioalbum 'Heathen Chemistry' wurde ebenfalls kein großer kommerzieller Erfolg, obwohl allein der Name Oasis als Selbstläufer schon relativ hohe Verkaufszahlen garantiert. Immerhin wurden insgesamt vier Singles veröffentlicht 'Stop Crying your Heart out', 'Little by Little', 'The Hindu Times' und 'Songbird', die es in Großbritannien alle in die Top 10 schafften. Im Jahre 2005 erschien dann das sechste Album der Rockband Oasis, 'Don’t Believe the Truth', mit den Hitsingles 'Lyla', 'The Importance of Being Idle', 'Let There Be Love'. Das Album erreichte wiederum weltweit führende Chartspositionen und auch die Kritiken bzw. Rezensionen wurden wieder besser, so daß Oasis mit dem nachfolgenden Studioalbum 'Dig Out Your Soul' und den guten Singles 'The Shock Of The Lightning' und 'I'm Outta Time' wieder positiver in ihre musikalische Zukunft schauen können.
Noel Gallagher war Anfang der 90er-Jahre ein Roadie bei der Madchester-Band Inspiral Carpets.
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Oasis: Official Website (Englisch) |
Datensatz-Stand: 15.01.2009 |
Andy McCluskey, Paul Humphreys, Malcolm Holmes, Martin Cooper
OMD bzw. Orchestral Manoeuvres in the Dark waren bzw. sind eine britische Synthie-Pop-Band der 80er-Jahre. Zu Anfang ihrer Musik-Karriere waren ihre Songs noch durch teilweise recht experimentelle Synthesizer-Spielereien geprägt und man konnte der elektonischen Musik von OMD eine gewisse Artschool-Verschrobenheit bescheinigen. Die musikalischen Anleihen bei den deutschen Elektronik-Pionieren Kraftwerk waren offensichtlich. Die ersten drei Alben 'Orchestral Manoeuvres in the Dark', 'Organisation' und 'Architecture & Morality' wurden in den Musikreviews und von der Musikkritik gefeiert, auch wenn der Band musikalisch, textlich und konzeptionell immer die starke Ähnlichkeit zum Vorreiter Kraftwerk vorgehalten wurde. Die erfolgreichsten Singles aus jener Zeit waren 'Electricity', 'Messages', 'Enola Gay' und der internationale Tophit 'Maid of Orleans (The Waltz Joan of Arc)'. Als OMD dann 1983 mit der LP 'Dazzle Ships' ein relativ erfolgloses Konzeptalbum mit vielen Sound-Experimenten veröffentlichten, kam es zu einem Wendepunkt in der musikalischen Ausrichtung der Band. Auf den weiteren 80er-Alben 'Junk Culture', 'Crush' und 'The Pacific Age' kam es zu einer Neuorientierung in Richtung radiotauglicher Popmusik. In Kritikerkreisen wurde der musikalische Output von Orchestral Manoeuvres in the Dark fortan mit Bezeichnungen wie 'Kinderliedchen' und 'Hausfrauenpop' umschrieben. Als beispielhaft für diesen sanften Radio-Pop gelten die Singles 'Locomotion', 'Talking Loud and Clear', 'So in Love', 'If You Leave', 'Secret' oder auch '(Forever) Live and Die'. 1988 folgte dann noch ein 'Best Of'-Album mit der Single 'Dreaming', bevor sich die Band auflöste. 1991 kam es dann zu einem Comeback von OMD mit dem relativ erfolgreichen Album 'Sugar Tax', allerdings bestand die Band zu diesem Zeitpunkt nur noch aus Bandgründer Andy McCluskey, zusammen mit Studio- bzw. Gastmusikern. Aus dieser LP wurden die Singles 'Sailing on the Seven Seas', 'Pandora's Box' und 'Call My Name' ausgekoppelt und es folgten mit 'Liberator' und 'Universal' noch zwei weitere Alben in den 1990ern. Da die Verkaufszahlen aber nicht mehr an das Comeback-Album anschließen konnten, löste Andy McCluskey 1998 das Projekt offiziell auf. Im Jahre 2006 gaben O.M.D. dann auf ihrer offiziellen Webseite bekannt, dass die Band 2008 in ihrer Originalbesetzung (Andy McCluskey, Paul Humphreys, Mal Holmes und Martin Cooper) auf Tour gehen wird und auch ein neues Album 'The Fire Of The Mind (Agitates The Atmosphere)' aufnehmen würde.
Die erste OMD-Single 'Electricity' erschien 1979 noch bei Factory Records (u.a. Joy Division, New Order), produziert von Martin Zero a.k.a. Martin Hannett (Joy Division, Happy Mondays, Magazine, Stone Roses).
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O.M.D.: Official Site (Englisch) |
Datensatz-Stand: 06.05.2009 |
André 3000 (alias André Lauren Benjamin), Big Boi (alias Antwan Andre Patton)
Die Hip-Hop-Gruppe OutKast kommen aus den USA, genauer gesagt aus Atlanta. Ihre erste eigene und hochgelobte Single 'Player's Ball' veröffentlichten OutKast 1993 auf dem Weihnachtsalbum ihrer Plattenfirma 'A LaFace Family Christmas' Die Single schaffte es bis auf Platz 1 der US-Rap-Charts. Im Folgejahr erschien dann das Outkast-Debütalbum 'Southernplayalisticadillacmuzik' welches sich thematisch und musikalisch noch am damals populären Gangsta-Rap orientierte. Der große Durchbruch in den USA gelang dann 1996 mit dem Album 'ATLiens' für 'Atlanta Aliens' einer wahren Spacefunk-Odyssee mit vielfältigen musikalischen Einflüssen. Die LP erreichte Platz zwei in den US-amerikanischen Charts und die Single 'Elevators (Me & You)' wurde ihr bis dahin größter Erfolg. Mit ihrem dritten Album 'Aquemini' beschwörten OutKast 1998 den George Clinton-Funkster-Geist und mit ihrem gewohnten Genre-Ritt gelingt OutKast abermals ein großer kommerziellen Erfolg in den USA. Ebenso wurde auch das vierte OutKast-Album 'Stankonia' von den Kritikern für seine innovative Mischung aus Funk, HipHop, Gospel, Gitarren und Drum & Bass gefeiert (2000) und so stieg zum dritten Mal in Folge eine Outkast-Album in den amerikanischen Albumcharts direkt auf Platz zwei ein. Auf der LP 'Stankonia' befindet sich auch die Single 'Ms. Jackson', mit der ihnen der auch der endgültige internationale Durchbruch gelang. So erreichte der Song 'Ms. Jackson' den ersten Platz der Charts in Schweden, Norwegen, den Niederlanden und den USA, in Belgien, England und Australien kam das Lied bis auf den 2. Platz. 2003 veröffentlichten OutKast ihr bislang erfolgreichstes Album, das Doppelalbum 'Speakerboxxx/The Love Below'. Dieser praktisch in zwei Solo-Alben geteilte Tonträger erhielt den Grammy für Bestes Album des Jahres. Der Longplayer (LP) wurde ein großer internationaler Erfolg und gilt als eines der erfolgreichsten Alben des Jahres 2003 in den USA. Vor allem aber auch die Single 'Hey Ya!' belegte weltweit die Spitzenpositionen der Charts. Ebenso erreichte auch die nachfolgende Single-Veröffentlichung 'The Way You Move' in vielen Ländern eine Nummer-1-Platzierung. Die Instrumentierung bzw. der Genre-Mix der einzelnen Lieder des Albums bzw. der einzelnen Alben ist wiederum enorm vielfältig, der Abwechslungreichtum gilt fortan als typisch für die Band. Es bleibt nur der Kritikpunkt, daß OutKast bzw. das André 3000 sich immer weiter von seinen Rap-Ursprüngen bzw. auch von seinem musikalischen Partner, Big Boi, in Richtung Pop-Charts entfernt.
Im Jahre 2006 kam der OutKast-Musicalfilm mit dem Titel 'Idlewild' in die Kinos, ein Film in dem OutKast auch die Hauptrollen spielen. Zu diesem Film gab es auch eine Art Motion Picture Soundtrack, allerdings wurde diese Filmmusik mehr oder weniger als normales OutKast-Album unter dem Namen 'Idlewild' veröffentlicht.
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OutKast - Official Website (Englisch) |
Datensatz-Stand: 15.03.2009 |