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J - Bandinfos

Sie suchen Infos zu Rockbands oder Popgruppen oder Auskünfte über einen Sänger bzw. die Bio eines Dancefloor-Projekts mit dem Buchstaben J, eine Single aus den Charts, oder einen Song aus dem Radio. Hier finden Sie Musiktipps mit Hintergründen, die sie über Bands und Künstler wissen müssen - mit kurzer Biographie von Rockbands/Popbands, inklusive den Hits bzw. Songs und Links zu den offiziellen Webseiten (Homepages) der Stars, die in unseren alphabetischen Bandinfos mit dem Buchstaben J aufgelistet sind.


  


Bandverzeichnis (A-Z)

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Jamiroquai


Bandmitglieder:

Jason Kay 'Jay Kay', Rob Harris, Paul Turner, Matt Johnson, Derrick McKenzie, Sola Akingbola, Lorraine McIntosh


Bandinfo:

Die Band Jamiroquai wurde Anfang der 90er Jahre von Sänger Jay Kay gegründet. Ihr Musikstil ist eine Mischung aus Acid-Jazz und Disco-Funk. Bereits die ersten beiden Jamiroquai-Alben 'Emergency on Planet Earth' und 'The Return of the Space Cowboy' können als Achtungserfolge verbucht werden. Die Single 'Space Cowboy' wird ein Club-Hit in ganz Europa und kann sich auch in den Single-Charts durchsetzen. 1996 gelingt der Popband dann der endgültige Durchbruch, das Album 'Travelling Without Moving' und die Singles 'Virtual Insanity' und 'Cosmic Girl' werden Verkaufsschlager und so werden Jamiroquai auch international bekannt. Besonders das originelle und innovative Video zu 'Virtual Insanity' erregt einiges Aufsehen aufgrund intelligent eingesetzter Kameratechnik bzw. optischer Täuschungen. Der Videoclip wird bei den MTV Video Music Awards mit insgesamt vier Preisen ausgezeichnet - Best Special Effects, Best Cinematography, Breakthrough Video und allgemein bestes Video des Jahres. Im Folgejahr schreiben Jamiroquai dann einen Titel für den Godzilla-Soundtrack, der Song 'Deeper Underground' wird ebenfalls ein großer Erfolg, auch wenn der Acid-Jazz mehr und mehr vom fetten Dancefloor-Funk verdrängt wird. Die Fans bleiben der Band aber treu - auch mit der vierten und fünften CD 'Synkronized' und 'A Funk Odyssey' reiten Jamiroquai weiter auf der Erfolgswelle. Danach nimmt die Band sich eine kurze Auszeit, bis 2005 das sechste Album 'Dynamite' erscheint.

 

News & Trivia:

Ende 2007 erscheint mit 'High Times - The Singles 1992-2006' die erste Jamiroquai-Best-Of-Compilation - etwa zeitgleich endete auch der Plattenvertrag mit Sony/BMG. Im Moment arbeiten Jamiroquai an einem neuen Album, ein Termin zur Veröffentlichung bzw. das Label sind derzeit noch unbekannt.


Externe Links mit weiterführenden Informationen:

Jamiroquai: Official Website (Englisch)
 
 

Datensatz-Stand: 15.01.2008


Jet


Bandmitglieder:

Cameron Muncey, Nic Cester, Chris Cester, Mark Wilson


Bandinfo:

Die Rockband Jet stammt aus Australien. Ihr Debütalbum 'Get Born' aus dem Jahre 2003 wurde weltweit bislang ca. 4 Millionen mal verkauft. Ihre Haupteinflüsse und Song-Ideen beziehen Jet aus dem Rock bzw. Hard Rock der 60er und 70er Jahre. Referenzbands wären z.B. AC/DC, Sweet, Oasis, The Rolling Stones, The Who oder The Kinks. Ende 2006 erscheint das 2. Album 'Shine On', welches durchaus an den großen Erfolg des Debütalbums anknüpfen konnte, auch wenn die Kritiker nicht ganz so begeistert waren, da die Band abermals schamlos auf die Erfolgsrezepte alter Rock-Legenden zurückgriff. Trotzdem waren die Retro-Rock-Singles 'Put Your Money Where Your Mouth Is', 'Bring It on Back', 'Rip It Up' oder auch 'Stand Up' sehr erfolgreich, sowohl in Australien, als auch in Europa und den USA.

 

News & Trivia:

Die Singles 'Are You Gonna Be My Girl' und 'Rollover DJ' vom Jet-Debütalbum kamen im Jahr 2003 auf Platz 1 und Platz 19 beim einflußreichen australischen Radiosender Triple J in der Hottest 100. Viele Independent und Alternative-Fans, die Jet vorher nicht kannten, wurden auch durch eine Apple-IPod und eine Vodafone-Werbung auf den Ohrwurm 'Are You Gonna Be My Girl' bzw. auf die Band Jet aufmerksam. Die Band gewann 2004 insgesamt 6 ARIA (Australian Record Industry Association) - Awards.


Externe Links mit weiterführenden Informationen:

Jet - The Band: Official Site (Englisch)
 
 

Datensatz-Stand: 06.01.2008


Joy Division


Bandmitglieder:

Ian Curtis, Bernard Sumner, Peter Hook, Stephen Morris


Bandinfo:

Die Postpunk/Gothic-Wave-Band Joy Division wurde ca. 1977 in Manchester gegründet. Zuvor nannte sich die Band für eine kurze Zeit Stiff Kittens bzw. danach kurzfristig Warsaw. 1979 veröffentlichten Joy Division ihr Debütalbum 'Unknown Pleasures' - kein Verkaufsschlager zur damaligen Zeit, aber ein fremdartig-düsteres und klanggewaltig-monotones Meisterwerk des Postpunks bzw. frühen Wave-Rocks. Der dunkle und kalte Stil des ersten und auch des nachfolgenden Albums 'Closer', mit seiner depressiven Grundstimmung, war gleichermaßen auch das Meisterwerk und die Vision vom Factory-Records Haus-Produzenten Martin Hannett. Noch bevor das zweite Album erschienen war bzw. sich ein nennenswerter kommerziellen Erfolg für Joy Division einstellte, kam das plötzliche Ende. Einen Tag vor der ersten Reise in die USA, wo Joy Division einige Konzerte spielen sollte und was für die Band möglicherweise den internationalen Durchbruch bedeutet hätte, erhängt sich Sänger Ian Curtis. Zu diesem Zeitpunkt bestand die britische Band Joy Division gerade mal drei Jahre. Posthum wird die Single 'Love will tear us apart' erneut veröffentlicht und sie wird zusammen mit dem 2. Album 'Closer' ein großer kommerzieller Erfolg. Noch im selben Jahr, nach dem Selbstmord ihres Leadsängers Ian Curtis, machen die drei verbliebenen Bandmitglieder unter dem Namen New Order weiter.

 

News & Trivia:

Im Verlauf der letzten Jahrzehnte ist der Kult und das Interesse an der Band Joy Division immer weiter gewachsen, die Mythenbildung vorangeschritten. Im Jahre 2002 kam z.B. der Film '24 Hour Party People' von Regisseur Michael Winterbottom in die Kinos, welcher sich humorvoll-dokumentarisch mit der Musikszene in Manchester und so auch mit der Band Joy Division auseinandersetzte. 2007 kam dann mit 'Control' eine komplette Verfilmung des Lebens von Sänger Ian Curtis ins Kino, ein bildgewaltiger Schwarz-Weiss-Film, mit dem Star-Fotograf Anton Corbijn als Regisseur debütierte und mit dem er Ian Curtis ein weiteres Denkmal setzte.


Externe Links mit weiterführenden Informationen:

Joy Division / Ian Curtis - Official Fan Club Website
  Joy Division Central
 

Datensatz-Stand: 15.01.2007


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